Säulen

Lebensperspektiven ist wirksam, weil es nicht wirken will!

Dieser Grundsatz führt zu den Säulen, die das Fundament von Lebensperspektiven bilden.

Ernst-Nehmen

Der Wunsch des Jugendlichen ist unbedingt ernst zu nehmen, ganz losgelöst davon, ob der Tätigkeits-Coach den Wunsch illusorisch, zu bescheiden, zu hochtrabend, nicht nachvollziehbar, oder was immer erachte. Es ist nicht die Aufgabe des Tätigkeits-Coach, die Berufswünsche des Jugendlichen in irgendeiner Form zu werten. Seine Aufgabe ist viel mehr, mit ihm Aufgaben zu finden, die ihm helfen, sich selbst ein möglichst realistisches Bild von seinem (!) Berufswunsch machen zu können.

Auch wenn ein Jugendlicher im extremsten Fall in seinem Leben einfach “nichts tun, bzw. arbeiten” will, ist dies zu akzeptieren und ernst zu nehmen. Auch hier sind gemeinsam Aufgaben zu finden, die ihm die möglichen Konsequenzen seiner Haltung vor Augen führen.

Tätigkeiten – Erlebnisse, Erfahrungen, Dialoge

Die Aufgaben führen den Jugendlichen in seine Tätigkeit – er erlebt Dinge, macht seine Erfahrungen und führt Dialoge mit unterschiedlichen Menschen. Genau diese Tätigkeiten helfen ihm, sich ein Bild von seinem Berufswunsch zu machen.

Erzählen und mit-teilen (lassen)

In den Einzelgesprächen als auch in Workshops wird der Jugendliche, eingeladen, seine Erfahrungen und Erlebnisse zu erzählen. Parallel dazu kann er seine Erkenntnisse in einer von den Jugendlichen eingerichteten Facebook-Seite und/oder in einem von den Jugendlichen eingerichteten Blog publizieren (schriftlich, mit Fotos, mit Audio-Aufnahmen, etc.)

Bewusstsein-Schaffen

Durch dieses Ermöglichen von Erlebnissen und Erfahrungen während der Orientierung und durch den Austausch über diese Erlebnisse und Erfahrungen zwischen den Jugendlichen und mit dem Tätigkeits-Coach schafft ein Bewusst-Sein. Was ist möglich? Entspricht es mir? Bin ich mir über die möglichen Hindernisse und Chancen im Klaren?

Ent-Scheiden

Basierend auf den vorherigen Säulen ist der Jugendliche idealtypisch nun in der Lage eine fundierte Berufs-Ent-Scheidung zu fällen. Sie ist die Konsequenz seiner Erlebnisse, seiner Erfahrungen!

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